Gefüllter Seitan-Braten für´s vegane Ostermenü

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Die Frühlings-Tagundnachtgleiche und damit auch das keltische Fest Ostara sind gerade vorüber, nun steht Ostern vor der Tür. Überall in der Natur sprießen die Knospen, wachsen die ersten Gänseblümchen, fliegen wieder die Hummeln. Ich liebe diese Jahreszeit sehr, zur Zeit bin ich, auch wenn es oft noch gar nicht besonders warm ist, praktisch täglich draußen in der Natur unterwegs und genieße diese Zeit des Wachsens und des Neuanfangs total.

Auch in der Küche geht es bei mir gerade sehr frühlingshaft zu. Ich kriege gar nicht genug von frischem, rohen Gemüse und die grünen Smoothies sind nach wie vor Bestandteil meines täglichen Speiseplans. Da Ostern ja hierzulande doch von sehr vielen Leuten gefeiert wird – in welcher Form auch immer und egal ob christlich oder (wie ich^^) nicht, habe ich heute ein Rezept für einen sehr leckeren und einfachen Seitanbraten mitgebracht, der auf verschiedenste Art gefüllt werden kann. Für alle, die eine tierleidfreie und leckere Alternative zum verdammt unveganen Osterlamm suchen, quasi 😉

Wir brauchen:
340g Glutenpulver
6 EL Hefeflocken
2 EL Tapiocastärke (oder andere Stärke)
4 TL “7 Gewürze” Mischung (Türkischer Laden)
1 TL Curry
2 TL italienische Kräuter
2 gehäufte TL Salz
2 TL Pfeffer
500ml Gemüsebrühe
2 EL Sojasauce
2 EL vegane Worchester Sauce

Alle trockenen Zutaten mischen, alle flüssigen Zutaten mischen. Dann beides miteinander vermengen und ein paar Minuten zu einem gleichmäßigen Seitan-Teig kneten. Diesen auf einer geeigneten Fläche, z.B. einem großen Schneidebrett mit den Händen oder mit Hilfe eines Nudelholz zu einem Rechteck plätten.IMG_9375

Auf dieses dann die Füllung legen – auf den Bildern seht ihr meinen ersten Braten, diesen habe ich mit etwas Senf bestrichen, dann mit zuvor aufgetautem Spinat, aus dem ich etwas das Wasser ausgedrückt hatte, belegt und dann zu einer “Braten-Wurst” aufgerollt. Beim zweiten Versuch war mir etwas experimenteller zu Mute und ich habe den Braten mit einer Mischung aus Spinat, gekochten und zerdrückten Kartoffeln, zerkleinerten Datteln und gehackten Nüssen gefüllt. Auch das war wirklich lecker – ihr könnt eurer Fantasie da einfach freien Lauf lassen und nehmen was ihr mögt/da habt. Gerade im Frühling könnte ich mir auch Spargel ganz gut vorstellen, den mag ich nur persönlich einfach nicht, aber die meisten lieben ihn ja ;)Der Braten wird dann jedenfalls wie gesagt aufgerollt und damit er seine Form behält wie ein Bonbon in Alufolie gewickelt. Dann kommt er bei 200°C für ca. 90 Minuten in den Ofen.IMG_9380

Der Braten kann danach in Scheiben geschnitten und einfach so gegessen werden, man kann ihn aber auch noch mal anbraten. Dazu passen z.B. Rosmarin-Ofenkartoffeln und diverses Gemüse oder einfach bunter Salat. Der Braten reicht, je nachdem was es noch so als Beilage gibt, für 4-5 Personen – oder man isst einfach mehrere Tage davon.

Ich wünsche euch eine frohe Oster-/Frühlingszeit!

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