Walnussbrötchen

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Die Brot- und Brötchenbäckerei geht weiter. Zur Zeit habe ich daran extrem viel Spaß und noch ganz viele Ideen im Kopf, die ich ausprobieren will.

Es freut mich, dass die Faultierbrötchen so gut bei euch ankamen! Ich finde es geht doch nichts über Rezepte, die man selbst komplett unvorbereitet, faul und müde noch hinbekommt 😀

Die heutigen Brötchen sind auch super, super lecker und machen gar nicht so viel Arbeit – brauchen aber ein wenig Zeit, weil der Teig über Nacht gehen muss. Dafür haben sie aber auch eine besonders schöne Textur. Für ein besonderes Frühstück einfach perfekt.

Für 8 Walnussbrötchen brauchen wir:

    • 200g Weizenvollkornmehl
    • 200g Dinkelmehl
    • 10g frische Hefe (den Rest vom Hefewürfel kann man gut einfrieren, so verschwendet man nichts – im Kühlschrank schimmelt mir Hefe leider immer recht schnell weg)
    • 100g Walnüsse
    • 12g Salz
    • 20g Agavendicksaft
    • 280g Wasser

Die Walnüsse grob hacken und in einer Pfanne ohne Öl leicht anrösten und leicht abkühlen lassen. Alle anderen Zutaten zusammen rühren und zu einem Teig kneten. Die Walnüsse einarbeiten. Die Schüssel mit dem Teig abdecken, an einen warmen Ort stellen (bei mir war´s neben der Heizung) und etwa 12 Stunden über Nacht gehen lassen.
Am Morgen den Teig noch mal ordentlich für mehrere Minuten kneten und weiteres Mehl einarbeiten bis er nicht mehr klebt (das können schon noch mal so gut 50g sein, ich gehe da aber eher immer nach Gefühl und messe das nicht ab). Dann 8 Teiglinge abstechen und zu Brötchen formen. Die Brötchen (z.B. im auf 50°C vorgeheizten und dann wieder ausgeschalteten Backofen) noch mal eine gute Stunde zugedeckt gehen lassen. Den Backofen dann auf 225°C vorheizen (die Brötchen natürlich vorher rausnehmen) und die Brötchen etwa 20 Minuten ausbacken. Am besten eine hitzebeständige Schale Wasser mit aufs Blech stellen.

Für die Zero Waste BäckerInnen unter euch: Walnüsse bekommt man (wenn man keinen Unverpackt Laden in der Nähe hat) oft in Bioläden, kleinen Obst- und Gemüseläden oder ethnischen Gemüseläden lose zu kaufen. Im Bioladen gibt es frische Hefe in Papier und nicht in Folie verpackt. Und Agavendicksaft gibt es auch im Glas zu kaufen, kann aber natürlich auch durch eine andere Zuckerart ersetzt werden. Salz und Mehl bekommt man ja zum Glück gut in Papier verpackt.

Lasst es euch schmecken! <3

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