Ein Lebenszeichen, Kürbis-Zimtschnecken und der #Horrorctober

Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich dieses Jahr noch mal hinsetzen und einen Beitrag für meinen kleinen Blog schreiben würde.

Aber seit ein paar Wochen habe ich immer öfter an meinen Blog denken müssen und wieder ein wenig Lust bekommen, zu schreiben. Daher melde ich mich jetzt erst mal ganz vorsichtig zurück. Dieses Jahr war vor allem deswegen Funkstille, weil es gesundheitlich bei mir nicht so gut läuft/lief und ich ständig krank war und gerade auch noch bin. Das hat sich letztes Jahr schon abgezeichnet und wurde in den letzten Monaten immer schlimmer. Inzwischen weiß ich, dass ich eine chronische Sinusitis (Entzündung der Nasennebenhöhlen) habe und versuche nun die Sache möglichst effektiv und ganzheitlich anzugehen.

Leider behandeln die Ärzte bei sowas ja meistens eher die Symptome und die Ursachen bleiben außen vor bzw. sind einfach schwer festzustellen. Damit beschäftige ich mich jedenfalls im Moment sehr viel, probiere von Nasenspülungen über Dampfinhalationen, Ingwer in rauen Mengen bis hin zu pflanzlichen Medikamenten gefühlt alles aus (auch weniger sanfte Medikamente habe ich schon durch, leider) und hoffe, dass es mir langfristig helfen wird. Aus diesem Grund hatte ich in den letzten Monaten jedenfalls so gar keine Energie und Motivation fürs Bloggen.

Hinzu kommt, dass wir Anfang des Jahres relativ spontan umgezogen sind, auch das hat viel viel Zeit und Energie in Anspruch genommen, aber es hat sich sehr gelohnt. Ich wohne jetzt deutlich ruhiger und näher an der Natur – etwas, was ich mir schon seit vielen Jahren gewünscht habe. Ich weiß noch nicht, wie häufig ich in nächster Zeit bloggen werde, ich will mir kein Limit setzen, was ich dann eventuell doch wieder nicht einhalten kann oder mich nur frustriert – daher einfach: Wann immer mir danach ist, aber hoffentlich ein bisschen häufiger als in den letzten Monaten (was nicht schwer sein dürfte^^).

Heute ist der erste Tag von meinem absoluten Lieblingsmonat und es ist bereits unheimlich herbstlich und bunt da draußen. Der Oktober ist für mich die schönste Zeit des Jahres, es ist kühl aber dennoch oft sonnig, das Laub wird bunt, die Kastanien fallen, in den Läden gibt es Kürbisse zu kaufen, man kann sich Abends einkuscheln, Tee trinken und Horrorfilme schauen – ich liebe es.

Heute startet auch der #Horrorctober, eine Aktion von Cinecouch an der ich dieses Jahr zum ersten Mal teilnehme. Ich habe im Vorfeld, wie alle anderen TeilnehmerInnen auch, eine Liste mit 13 Horrorfilmen erstellt, die ich im Oktober schauen möchte und sicherlich auch hier und da bei Twitter und vor allem Letterboxd kommentieren und bewerten werde. Da Horrorfilme mein liebstes Genre sind, ist es mir gar nicht so leicht gefallen, mich auf 13 Filme zu beschränken und da eine Entscheidung zu treffen, aber ich glaube, ich bin mit meiner Auswahl ganz zufrieden und freue mich darauf, mir heute Abend den ersten Film von meiner Liste anzuschauen.

Da es nichts besseres gibt, als etwas frisch gebackenes zum Filmabend, möchte ich an dieser Stelle noch mein Rezept für vegane Kürbis-Zimtschnecken mit euch teilen. Die habe ich gestern gebacken und das Foto auf Instagram hochgeladen und da so viele nach dem Rezept fragten, möchte ich es euch natürlich nicht vorenthalten.

Für 8 Kürbis-Zimt-Schnecken

Für den Teig:

  • 275g Mehl (ich habe Dinkelmehl genommen)
  • 50g Zucker
  • 1/2 Würfel frische Hefe (Trockenhefe geht sicher auch)
  • 1 Prise Salz
  • 85g Margarine (ich nehme Alsan)
  • ~100ml Hafermilch, lieber zunächst ein bisschen weniger nehmen und schauen, wie der Teig sich verhält

Die Hefe in ein paar Esslöffel der Milch und etwas von dem Zucker auflösen und 15 Minuten ruhen lassen. In der Zeit die restlichen Zutaten mischen. Alles zusammengeben und zu einem elastischen, nicht klebrigen Teig kneten. Wenn der Teig zu sehr klebt, mehr Mehl hinzugeben, ist er zu trocken, etwas mehr Milch nehmen. Den Teig zugedeckt ~30-60 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit das Kürbispüree vorbereiten. Dafür habe ich ~150g Hokkaidokürbis in einer kleinen Menge Wasser auf geringer Hitze langsam weichgekocht und dann püriert. Dann habe ich ~20g Alsan Margarine und ~4 EL Zimt-Zucker-Mischung hinzu gegeben.

Der Teig wird zu einem Rechteck ausgerollt und mit dem Kürbismus bestrichen, dann wird alles vorsichtig zu einer Rolle aufgerollt und diese in 8 Stücke geschnitten. Die Stücke auf einem Backblech oder in einer gefetteten Auflaufform platzieren, für eine leicht karamellisierte Kruste noch mit ein wenig Zucker bestreuen und im vorgeheizten Ofen bei ~180°C etwa 25 Minuten backen. Wer mag, kann die fertigen Zimtschnecken natürlich noch mit einer Glasur überziehen, mir ist es so aber süß genug. Lasst es euch schmecken.

Das war es dann für heute auch schon wieder, wir lesen uns ganz sicher bald wieder! Habt eine wunderschöne Herbstzeit!